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20.11.2017


Pressemeldungen

 

20.01.2010 - CSU-Stadtratsfraktion überzeugte sich von Leistungsfähigkeit der Stadtwerke Forchheim


Zu Beginn der jüngsten Sitzung der CSU-Stadtratsfraktion berichtete der Vorsitzende Udo Schönfelder von einem erfreulichen Schriftverkehr zwischen MdL Eduard Nöth und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer; Tenor des Schreibens ist die Inaussichtstellung, dass auch die Ost-Spange der Forchheimer Südumgehung zeitnah weiterentwickelt werde, was auch seitens der bayerischen Straßenbauverwaltung bestätigt wurde. Nun gelte es, dass die Stadt Forchheim das Vorhaben per Resolution weiter unterstützt und forciert.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand das Thema Energiekonzept der Stadtwerke Forchheim. Stadtwerkechef Reinhold Müller stellte zunächst aktuelle Organisationsformen, Marktgegebenheiten sowie technologische Entwicklungen heraus. Kernkraft sei eine mittelfristig unverzichtbare Brückentechnologie, jedoch – so auch die Meinung der CSU-Stadtratsfraktion – gelte es verstärkt vor Ort eigenständige Versorgungstechnologien auf- und auszubauen. Im Bereich regenerativer Energien sei vieles vorstellbar, allerdings sei darauf zu achten, dass Windkraftanlagen die heimische Kulturlandschaft nicht verschandeln dürfen. Alle anderen regenerativen Potentiale gelte es zu heben, wobei neben ökologischen immer auch betriebswirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen seien, so der CSU-Sprecher im Aufsichtrat der Werke, Gerhard Käding. Vereinnahmte Erträge wurden klug reinvestiert, so im Ausbau der Gasversorgung, zuletzt auch nach Kersbach.

Seitens der Stadtwerkeexperten Reinhold Postler, Christian Sponsel und Stefan Loskarn erfolgten vertiefende Informationen zur Wärmepotential- und Biomassepotentialstudie. Hervorragende Voraussetzungen gebe es hinsichtlich vorhandener Biomasse, insbesondere auch hinsichtlich Hackschnitzel; es gelte mit den beteiligten Waldbauern eine nachhaltige Vertragspartnerschaft weiterzuentwickeln.

Sinn mache es, wenn beispielsweise auf dem Gelände des alten Hallenbades sowie der Stadtgärtnerei die dort entstehenden Wohngebäude als Leuchtturmprojekt mit einer dezentralen Energieversorgung entwickelt werden könnte; seitens der CSU werde dies ausdrücklich begrüßt, so Fraktionsvorsitzender Udo Schönfelder

Die Stelle eines Klimaschutzbeauftragten bei den Stadtwerken anzusiedeln mache Sinn – auch wenn dies seitens anderer Fraktionen anderweitig beurteilt wird. Bei Interesse könne dieser grundsätzlich und abhängig von der vorhandenen Auslastung auch über die Stadtgrenzen hinaus auch im Auftrag anderer Kommunen tätig werden.

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