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20.09.2017


Pressemeldungen

 

31.07.2010 - Antrag auf Thematisierung der demographischen Entwicklung



Stadt Forchheim
Herrn
Oberbürgermeister
Franz Stumpf


Forchheim, 30.07.10

Antrag auf Thematisierung der demographischen Entwicklung sowie Initiierung entsprechender Maßnahmen

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
aufgrund entsprechender Ausführungen innerhalb einer Tagung der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) in Selb (siehe Pressemeldung im Anhang) sowie Darstellungen des Kunreuther Bürgermeisters Dr. Hermann Ulm innerhalb einer Vorstandssitzung des CSU-Kreisverbandes und innerhalb des Kreistages beantragt die Stadtratsfraktion der Christlich-Sozialen Union die Thematisierung der demographischen Entwicklung sowie Initiierung entsprechender, kurz- mittel- und langfristig angelegter Maßnahmen innerhalb einer Stadtratssitzung unter Mitwirkung von Dr. Hermann Ulm.
Das Thema ist von übergeordneter Wichtigkeit und hat Auswirkungen in vielfältige Bereiche künftiger Entscheidungen:
Von der Kinderbetreuung bis hin zur seniorengerechten Stadtplanung, von Finanzen, Artzversorgung, Infrastruktureinrichtungen bis hin zur gesamten Stadtentwicklung.

Mit freundlichem Gruß


Udo Schönfelder





Überalterung, Bevölkerungsschwund und hohe Arbeitslosigkeit - in Oberfranken sollte nach der Vorstellung regionaler Wirtschaftsvertreter modellhaft nach Lösungen für die drohenden Demografie-Probleme gesucht werden.
Zu diesem Zweck sollte der Regierungsbezirk zu einer "Modellregion Demografischer Wandel" erklärt werden, forderte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Oberfranken am Freitag bei einer Jahrestagung der Europäischen Metropolregion Nürnberg in Selb.
Oberfranken biete sich wegen der vom Bevölkerungsschwund am stärksten betroffenen Landkreise Wunsiedel, Hof und Kronach als Modellregion geradezu an, betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Hans Trunzer vor rund 180 Politikern aus dem nördlichen Bayern. Oberfranken stelle in diesem Punkt für Bayern und Westdeutschland eine Art Labor dar.
Die Region durchlaufe bereits heute die Entwicklungen, die in einigen Jahren auch andere Gebiete treffen würden, betonte Trunzer.
Das von einem Staatssekretärausschuss zu leitende Projekt sollte nach Einschätzung des IHK-Geschäftsführers Antworten auf folgende Fragen geben: Wie könne trotz sinkender Kinderzahlen eine wohnortnahe Schulversorgung sichergestellt werden? Wie könne garantiert werden, dass die Menschen auch in kleineren Gemeinden noch einen Lebensmittelladen vorfinden? Wie könne angesichts der zunehmenden Überalterung der Fachkräftebedarf der regionalen Unternehmen sichergestellt werden? Und wer nehme sich der wachsenden Zahl pflegebedürftiger älterer Menschen an?

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