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18.11.2017


Pressemeldungen

 

17.10.2011 - Wir brauchen Kinder - und wir benötigen Werte.


Wir brauchen Kinder - und wir benötigen Werte. Betrachtet man unsere demographische Entwicklung, darf niemand den Kopf in den Sand stecken, dies wäre unverantwortlich.

Deutschland, Bayern, Oberfranken, der Landkreis und unsere Stadt Forchheim müssen kinderfreundlicher werden - hierum muss es uns allen gehen. Dies ist d i e gesamtgesellschaftliche Herausforderung, vor der wir stehen.

Konsequente Weichenstellungen sind mehr denn je notwendig – dies auf zwei Handlungsebenen:

• Zum einen muss daran gearbeitet werden, dass unsere Heimat kinderfreundlicher wird und wieder mehr Kinder geboren werden. Diese Entwicklung gleicht einer Fahrt eines 300 Meter langen Frachters, spontane Kurskorrekturen funktionieren nicht. Erfolge oder Misserfolge sind teilweise zwar zeitnah möglich und auch messbar, sie wirken sich jedoch erst oft Jahrzehnte später aus.

• Zum anderen müssen sich alle Beteiligten auf die sich ändernde Alterspyramide einstellen und präventiv den Wandel vorausdenken und optimal gestalten. Überall: von der Kinderbetreuung, unseren Schulen, dem Vereinsnachwuchs, der medizinischen Versorgung, kommunalen Infrastruktureinrichtungen bis hin zu neuen Wohnformen für Senioren oder eben Ausbildungs- und Arbeitsplätzen – jeder Bereich ist betroffen, insbesondere auch auf kommunaler Ebene. Gerade jüngeren Menschen muss unser Augenmerk gelten: Jeder Jugendliche in Deutschland, unabhängig von seiner Nationalität oder anderen Aspekten, muss grundsätzlich einen Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz erhalten, keiner darf durch den Rost fallen - insbesondere auch nicht Jugendliche mit Migrationshintergrund. Ich habe der Arbeitsgemeinschaft der Jugend Forchheims (AGJF) vorgeschlagen, dass auch die Jugend des Türkischen Kulturvereins (TKV) dort aufgenommen wird. Hierdurch wird Integration konkret unterstütz, man lernt sich auch unter den Jugendlichen kennen. Ich führte in dieser Sache und dies sehr gerne kontaktanbahnende Gespräche mit dem dortigen Ehrenvorsitzenden Hasan Güleryüz und dem Vorstand der AGJF; dies aber nur am Rande.

Darüber hinaus muss daran gearbeitet werden, Bindungskräfte zu erhöhen, dies gilt für Parteien, die Kirche, Vereine aber auch für die Medien (Abonnenten).

Mehr denn je halte ich es für erforderlich, Kritik am Boykott des Papst-Besuches zu artikulieren. Letztendlich geht es um Respekt und Gastfreundschaft, um unser Wertefundament, das den Zusammenhalt unserer Gesellschaft festigt.
Sicher haben auch Atheisten Werte, ob dies welche sind, die uns weiterbringen, ist allerdings anzuzweifeln, es sind oft Ellbogen-geprägte Werte.

Leider leisten sich zunehmend Medien in diesem Zusammenhang Ungeheuerliches:
- vor einigen Tagen wurde im ZDF von einer „MÜLL-BERG-PREDIGT“ gesprochen,
- auf Pro Sieben sagte man „VOR ZWEITAUSEND JAHREN WURDE JEMAND GEKREUZIGT - HAT WOHL NICHTS GEBRACHT“,
- SPD-Landesvorsitzender Florian Pronold bezeichnete Jesus am Kreuz als „LATTENGUSTL“,
- Cem Özdemir sagte (sinngemäß) "ES EXISTIERT KEINE CHRISTILICH GEPRÄGTE KULTUR - DIES WIRD NUR BEHAUTPET UM ANDERE AUSZUGRENZEN".

Sind Überhören und Übergehen solcher Entwicklungen der sinnvolle Weg?

Darf man sie noch beim Namen nennen?

Ich denke ja – man muss dies sogar.

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