Home | Impressum
20.09.2017


Pressemeldungen

 

03.02.2012 - Sozialraum analysiert – CSU setzt auf Passgenauigkeit


„Alle seien für die Jugend verantwortlich“ so Dagmar May, Leiterin des Jugendamtes Forchheim. Familiensysteme haben zu kämpfen und das soziale Umfeld werde härter. Insoweit seien entsprechende Angebote der Jugendhilfe nötig – so ihre Einleitung bei der jüngsten Sitzung der CSU-Stadtratsfraktion. Unterstützt wurden ihre Ausführungen durch Martin Hempfling, zuständig für den Jugendhilfeplan des Landreises Forchheim. Er erklärte das anspruchsvolle Aufgabenfeld und wichtige Fallzahlen aus Beratungsunterstützung, Gefährdungsmeldungen, Erziehungsberatung oder der Familien- oder Jugendgerichtshilfe.

Den Menschen müsse man helfen, man muss aber auch auf die Kosten achten, so der Tenor der CSU-Stadtratsfraktion. Zielgerichtet, nicht nach dem Gießkannenprinzip gelte es Instrumente, wie Jugendsozialarbeit oder Kindertagesbetreuung, passgenau einzusetzen. Eine völlige Rund-um-Vollkaskoversorgung sei nicht leistbar, das soziale Netz dürfe auch hier nicht zur Hängematte werden. Gerade die Rolle der Vereine sei in diesem Zusammenhang nach einhelliger Meinung der ChristSozialen von unschätzbarem Wert.

In der durchaus kontrovers geführten Diskussion wurde deutlich, dass Prävention zwar sehr wichtig sei, deren Erfolge oder auch Misserfolge allerdings kaum messbar sind. "Das Projekt Opstapie sei gut und unterstützenswert, jedes müsse allerdings immer wieder auf den Prüfstand, Automatismen dürfe es nicht geben", so Fraktionsvorsitzender Udo Schönfelder. Oberbürgermeister Franz Stumpf stellte heraus, dass es ein enormer Erfolg sei, im Stadtteil Forchheim Nord immer weniger Schulabbrecher zu haben. Forchheim sei auf dem richtigen Weg.

„Man müsse auch die Eltern oder Alleinerziehende an die Hand nehmen“, so stellvertretende Fraktionsvorsitzende Mathilde Hartmann und ggf. auch enger mit den Wohnungsbaugenossenschaften kooperieren. Dies unterstrich FU-Kreisvorsitzende Birgit Kaletsch aufgrund entsprechender Beobachtungen und Analysen. Und was zu tun ist, müsse bedarfsgerecht und zielgerichtet sein. Das Thema müsse aktiv, konsequent und vorausschauend gestaltet werden, ein Antrag der CSU-Stadtratsfaktion wird folgen.

Pressemeldungen Fraktion