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20.11.2017


Pressemeldungen

 

05.10.2012 - Heimische Wirtschaft ist Rückgrat der Großen Kreisstadt Forchheim – CSU-Fraktion im Dialog mit Wirtschaftsförderer Viktor Naumann


Auf Einladung ihres Fraktionsvorsitzenden Udo Schönfelder trat die CSU-Stadtratsfraktion in einen intensiven Dialog mit Viktor Naumann, dem neuen Wirtschaftsförderer der Stadt Forchheim. Einleitend umriss Schönfelder das heterogene und anspruchsvolle Aufgabengebiet, das über 18 Jahre lang Heinz Schwab in vorbildlicher Weise bearbeitete, wofür man überaus dankbar sei. Hinsichtlich des Citymanagements, so Schönfelder, sei es der CSU wichtig, auch in den Stadtteilen Buckenhofen, Burk, Kersbach und Reuth lebendige Nahversorgungszentren zu haben, hier gelte es insbesondere in Kersbach Aufholarbeiten zu leisten. Darüber hinaus gelte es sich auch bei diesem Thema mit dem demografischen Wandel vorausschauend zu befassen.

Viktor Naumann verdeutlichte, wie wichtig ihm die vertrauensvolle Zusammenarbeit sei. Auf dieser Grundlage umriss er die aus seiner Sicht wichtigsten Aufgabenschwerpunkte: Schärfung des Imageprofils, interregionale Kooperation sowie Investitionsförderung.

So gelte es hinsichtlich des Images der Stadt Forchheim aus der Sicht der Bürger das Wir-Gefühl zu stärken und eine Willkommenskultur weiterzuentwickeln. Der Slogan „fränkisch modern mit altem Kern“ müsse konkretisiert und die Zusammenarbeit mit Journalisten intensiviert werden.

Die interregionale Kooperation gelte es insbesondere im Bereich Tourismus zu stärken. Annafest, Weihnachtsmarkt, Aktionen in der Kaiserpfalz und künftig auch innovative Maßnahmen, wie Beleuchtungsaktionen, sollten hierbei wichtige Eckpunkte darstellen. Forchheim sei in mehrfacher Hinsicht gut vernetzt, unter anderem über die Europäische Metropolregion Nürnberg oder über die Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim, allerdings gelte es konkreten Nutzen daraus abzuleiten und Wertschöpfungsketten auszubauen. Fraktionsvorsitzender Schönfelder betonte im Zusammenhang mit der Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim, dass die gewollte Partnerschaft offensichtlich nicht immer erkennbar sei, so bei Projekten im Gesundheitswesen bzw. bei der Klinik-Kooperation. Ferner sei es auf Dauer nicht akzeptabel, dass Bamberg drei Berufsschulen hätte, Forchheim nur eine und diese hinsichtlich ihrer Struktur bislang kaum Unterstützung aus Bamberg erhalte. Hier gelte es gegenzusteuern, was Viktor Naumann, der ab Januar die Geschäftsführung der Wirtschafsregion übernimmt, aufgreifen wolle.

Hinsichtlich der Investitions- und Wirtschaftsförderung verdeutlichte Naumann das zu bearbeitende Spektrum: Dienstleister, Handel, Handwerk und Industrie würden seine Unterstützung erhalten. Entsprechende Kontakte nehme er derzeit mit dortigen Ansprechpartnern auf.

Einnahmen aus Einkommen- und Gewerbesteueranteilen seien nach Meinung der CSU-Stadtratsfraktion wichtige Bestandteile für die kommunale Daseinsvorsorge und versetze die jeweilige Kommune in die Lage, ggf. auch freiwillige Zahlungen unter anderem in sozialen, kulturellen oder umweltpolitischen Maßnahmen zu leisten. Deshalb wäre es fatal, Sozialneid zu schüren, wohnungssuchende leitende Angestellte oder Mittelständler sollten – nicht nur in dieser Hinsicht – vor Ort als Bereicherung gesehen werden.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Holger Lehnard wies als Sprecher im Planungsausschuss darauf hin, dass die der Stadt verbleibenden Gewerbeflächen knapper würden und dies bei deren Weiterentwicklung bedacht werden müsse. Wichtig sei es, den Bildungsstandort Forchheim auf allen Ebenen zu stärken - von Kindertagesstätten bis hin zu Gymnasien oder der FOS - und Leerständen bei Geschäftsräumen entgegenzuwirken. MdL Eduard Nöth verdeutlichte in diesem Zusammenhang eindrucksvoll den Handlungsdruck für die Innenstadt: Besucherfrequenzen sind rückläufig, die Vitalität leide darunter. Stefan Schick, Vorsitzender der Werbegemeinschaft, betonte die Anliegen der Händler: Veranstaltungen müssen besser koordiniert werden, die Brötchentaste gelte es beizubehalten, am südlichen Paradeplatz müsse die Befahrbarkeit gewährleistet bleiben, ein Ausbau der Fußgängerzone sei nicht zweckmäßig.

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