Home | Impressum
23.07.2017


Pressemeldungen

 

30.05.2013 - CSU-Fraktion erfreut über mögliche Intensivierung der Kliniken-Kooperation – allerdings: Sorgfalt wichtiger als Termindruck!


Die CSU-Stadtratsfraktion begrüßt nach Mitteilung ihres Vorsitzenden Udo Schönfelder die angedachte Intensivierung des Zusammenwirkens beider Kliniken im Landkreis Forchheim, auch dass hierfür möglicherweise eine breite Aktezpanz politischer Gremien vorhanden ist. Wobei es wichtige, zu beachtende Rahmenbedingungen gibt, insbesondere bundes- und landesspezifische Entwicklungen der Gesundheitspolitik und auch das Zusammenwirken mit Stadt und Landkreis Bamberg innerhalb der Wirtschaftsregion.
Es sei auch darauf zu achten, der Rolle beider Kliniken als Arbeitgeber zu berücksichtigen, was hinsichtlich des ländlichen Raumes in besonderer Weise für die Klinik Fränkische Schweiz in Ebermannstadt gelte. Hinsichtlich der aktuellen Eigentumsverhältnisse sei zu bedenken, dass auch die Stadt Forchheim als kreisangehörige Gemeinde zu etwa 30 % indirekt am Klinikum Fränkische Schweiz beteiligt sei – andererseits, was aufgrund langjähriger sehr erfolgreichen Managements auf absehbarer Zeit kein Thema sein dürfte - jedoch zumindest theoretisch beim Entstehen roter Zahlen - das Klinikum Forchheim vom Landkreis übernommen werden müsste. Man sei also bereits hinsichtlich dieser Voraussetzungen näher beieinander, als dies auf den ersten Blick erkennbar sei.

Inwieweit eine Fusion beider Kliniken der richtige Weg sei, müsse nun seitens der zuständigen Gremien weiter in aller Sorgfalt, zeitnah aber ohne falsche Hektik durchdacht werden. Hierbei wäre die Freistellung der Verschuldung des Klinikums Fränkische Schweiz ggf. wesentliche Voraussetzung, ebenso die weiterentwickelte Detailabstimmung im medizinischen, pflegerischen und verwaltungsrelevanten Bereich. Wobei man durchaus erkenne und anerkenne, dass beide Kliniken medizinischs Leistungsspektren haben, die gut zusammenpassen würde.

Sollte eine Fusion gewollt sein, müsse diese einer Punktlandung entsprechen, eine unprofessionell vorbereitete oder durchgeführte Fusion würde schnell eine Konfusion bewirken, so Schönfelder. Ungeachtet der Fusionsdiskussion wäre es wünschenswert, wenn bereits im Vorfeld abgestimmte Vorgehensweisen z.B. bei Themen wie Fortbildung oder gemeinsamer Einkauf, soweit rechtlich möglich, ausgebaut werden würden.

Seitens der CSU-Stadtratsfraktion werde das Thema sehr ernst genommen und mit hoher Priorität weiterverfolgt - durchaus auch zusammen mit weiteren Fraktionen und Gruppierungen der Stadt- oder Kreisebene - , schließlich handle es sich bei diesem Thema um ein sehr unmittelbares und enorm wichtiges: Es gehe um nicht weniger als um die Gesundheit und medizinische Versorgung der Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Wohl des Menschen bzw. Patienten müsse bei allen Überlegungen im Mittelpunkt stehen.

Pressemeldungen Fraktion