Home | Impressum
23.07.2017


Pressemeldungen

 

10.09.2013 - Laudatio des CSU-Fraktionsvorsitzenden Udo Schönfelder anlässlich der 50jährigen CSU-Mitgliedschaft von Msgr. Otto Donner


Liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde,

ich habe heute die Ehre und das Vergnügen, die Laudatio für ein langjähriges Parteimitglied, unseren Ehrenbürger und für einen persönlichen Freund zu halten, für unseren früheren Pfarrer und Regionaldekan Msgr. Otto Donner.

Zu seinen Wirkungsstätten:
Otto Donner wurde am 13.07.1933, im Egerland geboren und wuchs in Plan bei Marienbad auf.
Nach der Vertreibung zog seine Familie zunächst in den hessischen Dill-Kreis.
Im Oktober 1947 betrat er erstmals Forchheimer Boden, hierbei lief er vom Bahnhof kommend noch über den Ludwig-Donau-Main-Kanal in die Innenstadt.
Otto wurde Gymnasiast bei den Redemptoristen, machte 1954 das Abitur.
Ab 1955 besuchte er das Priesterseminar in Bamberg.
Wirkungsstätten in der Ausbildung und als Kaplan waren unter anderem Burgwindheim, Uffenheim, Erlangen, Bamberg sowie Hannberg/Dechsendorf.
Als Pfarrer tätig war Otto Donner in Seßlach und ab 1975 bei uns in St. Martin, dies für 28 Jahre.
Otto Donner wurde 1979 Dekan.
Im Jahr 1998 ernannte ihn Papst Johannes Paul II zum Päpstlichen Kaplan, er erhielt den Titel Monsignore.
Im Jahr 2000 wurde Msgr. Otto Donner Regionaldekan der Dekanate Ebermannstadt, Höchstadt a.d. Aisch und Forchheim.
Derzeit geniest er seinen Ruhestand in Garmisch-Patenkirchen, wobei wir uns freuen, dass es ihn wieder nach Forchheim zieht. Hierfür gibt es auch gute Gründe, so sind in Oberbayern zwar die Berge höher, dafür haben wir in Oberfranken den breiteren Horizont.

Was sind Persönlichkeitsmerkmale von Otto Donner?
Als Priester, Religionslehrer und Seelsorger war er über viele Jahrzehnte ein engagierter Kümmerer um seine Pfarrgemeinde. Weit darüber hinaus leistete er in vielfältiger Weise seinen Dienst am Mitmenschen.
Otto ist ein Paradebeispiel der Verkörperung eines Christlichen Lebensbeispiels als Gegenentwurf zum weit verbreiteten Denken unserer Tage, das Menschen häufig nur nach Leistung, Nutzen und Produktivität messen möchte.
Ein besonderes Markenzeichen war, dass er markante Predigten und zügige Gottesdienste, oft unter 40 Minuten absolviert, was in Forchheim allerdings auch ausreichte und gerechtfertigt war, gab es hier ja im wesentlichen nur brave Schäfchen.
Geschickt war Otto Donner stets in Geldangelegenheiten, er bewirkte erhebliche Zuschüsse für die Renovierung unserer St. Martinskirche sowie der Mairenkapelle.
Daneben war und ist Otto gesellschaftlich und politisch sehr interessiert, ausgestattet mit einer bemerkenswerten analytischen Kompetenz und einem scharfen Blick für aktuelle und kommende Entwicklungen innerhalb der Großen Kreisstadt Forchheim und darüber hinaus in der der sog. „Großen Politik“.
Otto ging gerne auch auf Bildungsreisen, u.a. mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund.
Darüber hinaus hatte Otto eine gewisse Leidenschaft für das Schauspiel. Hier hatte er oft Frauenrollen inne – dies wegen seiner im Vergleich zu seinen Kollegen eher schlanken Figur; seine Begründung hierfür: „bei Grießbrei, Reisauflauf und Spinat als Dauerkost wird man kein Dickerchen“.

Lieber Otto, namens der Forchheimer CSU sowie unserer Stadtratsfraktion danke ich dir herzlich für dein von großer Zuneigung geprägtes jahrzehntelanges Wirken für unsere Forchheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie für deine 50-jährige Mitgliedschaft in unserer Christlich-Sozialen-Union.

Alles Gute für die Zukunft, Gesundheit, Glück und Gottes Segen!

Pressemeldungen Fraktion