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20.09.2017


Pressemeldungen

 

15.03.2014 - Stellungnahme des CSU-Fraktionsvorsitzenden zu Zukunftsfragen der NN


Hinweis: Vorgabe der NN war die Beschränkung auf 660 Anschläge je Themenbereich.

VERKEHRSPOLITIK

Was bringt die Ostspange dem Forchheimer Bürger?

Sie bewirkt eine wesentliche Entlastung vom Durchgangsverkehr, vor allem vom Schwerlastverkehr. Wir profitieren von der Westspange und nun gilt es, dies konsequent im Interesse unserer Mitbürger in Forchheim Ost und Reuth umzusetzen. Bei der Trassenplanung muss eine umweltverträgliche Lösung gefunden werden. Leider sehen manche nicht, dass auch der Mensch Teil der Natur ist und geschützt werden muss, sie argumentieren teilweise unsachlich.

Gibt es Verbesserungsbedarf beim ÖPNV?

Sicherlich, so ist im Rahmen der finanziellen Mittel auf eine bessere Vernetzung zu achten. Fahrten mit leeren Geisterbussen sind inakzeptabel. Bei der Auswahl der Fahrzeuge ist verstärkt auf Barrierefreiheit zu achten.

INNENSTADTENTWICKLUNG

Wie können Paradeplatz und Hornschuchallee attraktiver werden?

Die Eigenschaft eines Platzes ist es, leer zu sein, klingt banal, ist aber so: Hierdurch entstehen unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten für Kultur oder Handel. Zunächst ist mit allen Beteiligten zu erarbeiten, welche Nutzungen künftig auf dem Paradeplatz stattfinden sollen. Danach kann es dann an eine Planung und Umgestaltung gehen.

In der Hornschuchalle ist ein guter Branchenmix sicherzustellen. Mit Beleuchtung oder Bäumen kann die Aufenthaltsqualität gesteigert werden, allerdings dürfen keine Parkplätze reduziert werden, sie sind dort sehr wichtig. Im Interesse aller Betroffenen - auch Mütter mit Kinderwägen – ist auf Barrierefreiheit zu achten.

JUGEND UND BILDUNG

Nennen Sie uns bitte drei für Sie wichtige Themen, die Sie im Bereich Bildungs- und Jugendpolitik in den nächsten Jahren angehen wollen.

- Wichtig sind attraktive Kindergärten und Schulen vor Ort, „kurze Wege für kurze Beine!“. Priorität haben Kersbach und die AST. Wir benötigen eine breit aufgestellte Berufsschule mit FOS sowie die Außenstelle einer Hochschule.

- Sinnvoll sind weitere Vernetzungen und pädagogische Konzepte, der Bildungsbeirat kann uns hierbei unterstützten.

- Besonders am Herzen liegt uns die vereinsgetragene, ehrenamtliche Jugendarbeit, die über die AGJF gefördert wird. Hier unterstützt die Stadt etwa 60 Vereine mit 7.000 Jugendlichen und wir danken allen Verantwortlichen!

Zur Zukunft des MOSOM:
Die Nutzung war rückläufig, es finden sich keine Freiwilligen und der bauliche Zustand ist problematisch.

KULTURPOLITIK

Welche Veranstaltungen sollen in den kommenden Jahren das kulturelle Profil Forchheims prägen?

Wir sind bereits gut unterwegs, das Angebot ist vielfältig: ob Musik, Theater, Ausstellungen oder Feste, allen voran unser Annafest. Es bietet sich an, mit dem „runden Tisch Kultur“ weiter an der Zukunft unseres Kulturangebotes zu arbeiten.

Ihre Vorstellungen zur Zukunft des Kolpinghauses?

Das Kolpinghaus ist ein Denkmal, bei Sanierung würden erhebliche Fördermittel fließen. Mit Kulturschaffenden und dem Kolpinghausverein sind dessen Nutzung und ggf. weitere räumliche Bedarfe zu konkretisieren. Zu berücksichtigen sind die Jahn-Kulturhalle und ähnliche Lokalitäten unserer Stadtteile. Ein Hotel mit Tagungsmöglichkeiten wäre gut, eine Groß-Halle auf der grünen Wiese, wie die SPD dies will, lehnen wir ab.

GEWERBEANSIEDLUNG

Bringen Speditionen der Stadt genügend Arbeitsplätze?

Seien wir doch dankbar, dass Firmen wie Pohl oder Hegele Arbeitsplätze sicherstellen. Jeder Arbeits- aber auch Ausbildungsplatz ist wichtig. Außerdem werden auch viele andere Firmen angesiedelt; neue, aber auch alteingesessene Familienbetriebe, die sich innerhalb unserer Heimatstadt erweitern wollten und konnten.

Wo sehen Sie den Wirtschaftsstandort Forchheim in sechs Jahren?

Weiterhin auf gutem Weg, die gesamte Region profitiert hiervon. Wir müssen aber stärker auf den Wohnungsbau achten! Es wäre auf Dauer problematisch, wenn die Stadt Arbeitsplätze und Infrastruktur vorhält, Wohnungssuchende und deren Einkommensteuer in die Nachbargemeinden gehen. Dort fand über Jahrzehnte eine sehr dynamische Baulandentwicklung statt.

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