Home | Impressum
20.11.2017


Pressemeldungen

 

26.02.2017 - Kein Monopol hinsichtlich Klimaschutz – dieser ist von enormer Wichtigkeit, allerdings ist auch eine stabile Wärmeversorgung an Schulen sicherzustellen!


Nicht nachvollziehbar sei die Kritik der Forchheimer Grünen Liste hinsichtlich des Beitritts der CSU-Stadtratsfraktion in die Energie- und Klima-Allianz Forchheim. Seitens der CSU-Stadtratsfraktion schrieb man sich den Umwelt- und Klimaschutz bereits seit vielen Jahren auf die Fahne, was beispielsweise in den jeweiligen Haushaltsanträgen in nachvollziehbarer Weise zum Ausdruck gebracht wurde. Hierbei setzt die CSU stets auf die Priorisierung:

1. Energieeinsparung
2. Effizienzsteigerung
3. Verstärkte Nutzung sinnvoller regenerativer Energien.

Das Thema sei von solch erheblicher Wichtigkeit und habe weitreichende Folgen. Insoweit wäre es sinnvoll, Parteizugehörigkeit und das Denken in Wahlperioden hintenanzustellen und gemeinsam tätig zu werden. Es wäre hilfreich, wenn keine Fraktion - auch nicht die FGL - bei diesem Thema ein Monopol beansprucht.

Die für die Adalbert-Stifter-Schule gefundene Lösung sei gut, dies hinsichtlich Klimaschutz aber auch wegen der Absicherung der erforderlichen sehr stabilen Wärmeversorgung. Gerade an Schulen seien die Wärmebedarfe im Tages- und Wochenverlauf extremen Schwankungen unterworfen. Diese Meinung teilen Experten sowie auch Kollegen weiterer Stadtratsfraktionen.

Die seitens eines privaten Anbieters, welcher seitens der FGL protegiert wurde, angebotene Lösung hätte zwar etwa 60 % klimafreundlichen Biomasseanteil beinhaltet, allerdings eben auch etwa 40 % problematischeres Erdgas. Hier hätte ggf. auch der zumindest rechnerische Nachweis erbracht werden müssen, inwieweit die Adalbert-Stifter-Schule oder die ebenfalls anzubindende Georg-Hartmann-Realschule mit dem problematischeren Erdgasanteil versorgt worden wäre, was allerdings zwischenzeitlich, nach erfolgter anderweitiger Beschlussfassung im Stadtrat, zur Nebensächlichkeit wurde. Darüber hinaus wäre bei dieser Variante zur Abdeckung von Versorgungsspitzen die Wärmeversorgung mit geringeren Biomasseanteilen absehbar gewesen. Darüber hinaus wäre die Versorgungssicherheit in kalten Jahreszeiten bei dieser Lösung aufgrund der technischen Anbindung möglicherweise nicht vollumfänglich sichergestellt.

Seitens der CSU-Stadtratsfraktion bevorzugte man eine alternative, über die Stadtwerke Forchheim entwickelte Lösung: etwa zwei Drittel Erdgas würde mit etwa einem Drittel Biogas ergänzt bzw. optimiert. Neben den durchaus und unstrittig sehr wichtigen ökologischen Aspekten sprachen sich die Christsozialen letztendlich für die Stadtwerkelösung aus, da diese insgesamt deutlich stabiler die Anbindung der Adalbert-Stifter-Schule sowie auch der vorgelagerten Georg-Hartmann-Realschule sicherstelle. Gerade in kalten Wintern könne es Schülerinnen und Schülern aber auch den Lehrkräften nicht zugemutet werden, dass es zu Lücken innerhalb der Versorgungssicherheit käme, so die Meinung der CSU-Stadtratsfraktion.

Pressemeldungen Fraktion