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23.07.2017


Pressemeldungen

 

21.06.2017 - Antrag hinsichtlich Bewerbung und Umsetzung eines Synergie-Festivals in 2018


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hiermit beantragt die CSU-Stadtratsfraktion die Bewerbung zur Durchführung eines nachfolgend beschriebenen Synergie-Festivals. Dies unter Einbeziehung relevanter bzw. möglicherweise interessierter Partner (Stadtwerke, Energie- und Klimaallianz, Landkreis, Sparkasse, Banken, Bauernverband, Junges Theater, Schulen...). Sollte eine Unterstützung seitens des Bayerischen Landesamtes für Umwelt oder vom Bayerischen Wirtschaftsministerium nicht möglich sein, könnte eine vergleichbare Veranstaltung auch in Eigenregie durchgeführt werden.

Hintergrund (Quelle www.energieatlas.bayern.de / Auszug):

Im Sommer 2016 fand in Bayern eine Premiere statt - in drei Städten und an drei Wochenenden kamen hunderte Menschen, um beim ersten bayerischen Energiesparfestival mitzufeiern: am 18. Juni in Wertach, am 25. Juni in Traunreut und am 22. Juli in Aschaffenburg. Nicht mit Verzicht und erhobenem Zeigefinger, sondern mit viel Platz zum Experimentieren, Gestalten und Ausprobieren wurde gezeigt, dass Energiesparen und nachhaltig leben nicht nur Ressourcen und Geld spart, sondern auch Spaß macht. Die Festival-Besucher konnten jede Menge Inspirationen für den eigenen Lebensstil mitnehmen und sich beim kreativen Zukunfts-Brainstorming selbst Gedanken machen: Wie gelingt die Energiewende? Wie wollen wir morgen leben? Und wie kommen wir dahin? Mindestens eine Antwort wurde auf dem Synergie-Festival klar: Gemeinsam und mit Kreativität lassen sich auch die größten Aufgaben bewältigen.

Im "Transforum" trafen sich Klimahelden Energiepioniere aus der Stadt und zeigten, wie unkompliziert und nah das Gute ist. Die Teilnehmer und Besucher diskutierten über vermeintliche Selbstverständlichkeiten, etwa, dass wir Bücher um die halbe Welt schicken, Erdbeeren im Januar essen oder Jeans aus Bangladesh tragen - obwohl es der Erde, unserer Wirtschaft und letztendlich auch uns selbst schadet. Doch es geht natürlich auch anders: Hersteller von Produkten und Lebensmitteln aus der Region zeigten an ihren Ständen, wie ansprechend und qualitativ hochwertig klimafreundliche Alternativen sein können.

Im „Festival-Repair-Café“ wurde das Motto "aus alt mach neu" vorgelebt: Viele Menschen kamen mit ihrem alten Toaster, Laptop oder Fön vorbei und ließen sich von Experten zeigen, wie sie die Geräte wieder flott kriegen und so Geld sparen können. Und wer genug von Geräten und Elektronik hatte, konnte sich im Analog-Labor im Verzicht auf elektronische Medien und Kommunikationsmittel üben oder beim Stoff-Upcycling-Workshop seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Spannendes Hintergrundwissen rund um die Energiewende „Wie viel CO2 steckt hinter der Salami? Welchen Brennwert hat Kohle?“ , zum Energiesparen und zur Klimabilanz von Alltagsprodukten gab es in Hülle und Fülle von gut ausgesuchten Anbietern: In Aschaffenburg zum Beispiel zeigte die ansässige Hochschule die Brennwerte und Kosten verschiedener Energieträger und der Klimaladen des Sonnenkreises Traunstein veranschaulichte in einer plastischen Ausstellung die CO2-Äquivalente von Lebensmitteln. Und wer sich genug informiert oder einfach nur Lust auf Feiern hatte, konnte regionale Leckereien genießen, den Bands zuhören, tanzen und in entspannter Atmosphäre den Tag genießen.

Das Synergie-Festival wurde vom Bayerischen Landesamt für Umwelt (LfU) mithilfe der Green City Projekt GmbH organisiert und vom Bayerischen Wirtschaftsministerium finanziert. Die Idee ist, den bayerischen Kommunen ein Festivalkonzept zum Thema Energiesparen und Nachhaltigkeit an die Hand zu geben, das sie für eigene Projekte nutzen können.

Mit freundlichem Gruß

Udo Schönfelder

Ergänzender Hinweis nach Antragseinreichung:
Seitens des LfU sowie der Stadtwerke Forchheim wurden am 20.06. Interesse und Bereitschaft hinsichtlich Unterstützung zugesichert.

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