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20.10.2017


Pressemeldungen

 

21.09.2017 - Antrag hinsichtlich der Aufnahme von Maßnahmen in den ISEK Katalog für den Stadtteil Kersbach


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in Kersbach wurde die von der Stadt geplante ISEK Veranstaltung mit der
Bürgerinformation am 05.07.2017 zum Thema Pointäcker Süd zusammengelegt.
Dies hatte zur Folge, dass die Bebauungsthematik das Thema ISEK völlig überlagert
hat.

Neben einer Einführung von Hr. Valier konnten somit keinerlei Ideen und Vorschläge
seitens der Kersbacher Bürger zum ISEK Prozess gemacht werden, dies stellt somit
eine Benachteiligung des Stadtteils Kersbach dar.

Aufgrund dieser Tatsache initiierte die CSU Kersbach zusammen mit den Stadträten
Martina Hebendanz und Reiner Freund am 14.09.2017 eine weitere Veranstaltung
zum ISEK Prozess um die Ideen und Vorstellungen der Kersbacher Bürger,
repräsentativ einzuholen.

Wir bitten daher, die nachstehenden Punkte der Kersbacher Bürger bei der nächsten
Stadtratssitzung am 28.09.2017 vorzulegen, und den Antrag zur Abstimmung zu
stellen.

a) Hohe Verkehrsbelastung der Kersbacher-, der Baiersdorfer-, der Poxdorfersowie
der Gosberger Straße insbesondere durch Schwerlastverkehr.
Verkehrszahlen werden sich erhöhen, wenn neue Baugebiete entstehen und die
Umgehung in Neunkirchen realisiert wird.
Maßnahme: Planung einer Ortsumgehung unter Berücksichtigung geplanter u.
möglicher Baugebiete in Kersbach.

b) Maßnahmen zu Geschwindigkeitsreduzierungen an den Ortseingängen
- Kreisverkehr am Ortseingang Kersbacher Straße/ Bahnhofstraße
- Verschwenkungsinseln an den Ortseingängen aus Richtung Effeltrich und
Poxdorf

c) Aufwertung des Ortskerns (Ottilienplatz) durch Pflasterung und Bepflanzung

d) Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Kersbach
Beispiel: Die Buslinie 216 fährt im 30 Minutentakt und hält nur am vom
Ortskern zu weit entfernten Bahnhof, ein zusätzlicher Halt im Ortskern ist
dringend erforderlich.

e) Nahversorger für den Ortsteil Kersbach
ein bisher in den Planungen vorgesehener Nahversorger wird zu weit vom
Ortskern entfernt entstehen. In anderen Gemeinden besteht bereits für
derartige Situationen ein Pendelverkehr, der insbesondere ältere Mitbürger
vom Ortskern zum Einkaufen fährt. Hierfür könnte ein Kleinbus seitens der
Stadt angeschafft werden, welcher in allen Stadtteilen zum Einsatz kommen
könnte.

f) Haltestelle Schulbus Kersbacher Straße
Die Haltestelle in der Kersbacher Straße ist vor Schulbeginn völlig überlastet
und gefährlich. Es wäre daher sinnvoll einen weiteren Haltepunkt in Kersbach
am Morgen anzufahren um eine Entzerrung herbeizuführen. (z.B. Pfarrer-
Burger-Straße)

g) Kersbach muss besser an das Fahrradwegenetz angebunden werden
- Die bereits geplanten Fahrradwege entlang der Bahnlinie und zur
Staatstraße 2243 sind zu realisieren.
- Die Fahrradanbindung in Richtung Baiersdorf und Hausen muss angestrebt
werden, ebenso ein Lückenschluss von Kersbach nach Gosberg/Sigritzau.

Udo Schönfelder Martina Hebendanz Reiner Freund

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