Home | Impressum
24.02.2018


Pressemeldungen

 

24.01.2018 - "Aktuelles aus dem Stadtrat" - Udo Schönfelder beim Männerkreis Don Bosco


Udo Schönfelder, der CSU–Fraktionsvorsitzende im Forchheim Stadtrat, nannte in seinem Bericht „Aktuelles aus dem Stadtrat“ beim Männerkreis Don Bosco die Themen Wohnen, Innenstadtentwicklung und Kultur als die derzeitig wichtigsten Aktionsfelder.

Auf die Wohnentwicklung eingehend forderte Schönfelder für jeden Stadtteil eine vitale Entwicklungsperspektive, damit dort Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten dauerhaft sichergestellt sind. Er sprach sich dabei für mutige Baulandausweisungen aus, die dem derzeitigen Nachfragedruck gerecht werden. Wir brauchen in Forchheim mehr Geschoßwohnungsbau, die auch dem Normalverdiener einen bezahlbaren Wohnraum sichert. Deswegen müsse die Umsiedlung des Jahn in den Forchheimer Norden sowie des ATSV in den Forchheimer Osten unterstützt und konsequent vorangetrieben werden. Der CSU-Fraktionschef mahnte auch die Verabschiedung eines seit langem angekündigten neuen Baulandmodells an. Auf Nachfrage bezüglich des Stillstandes im Baugebiet „Oberer Schulweg“ antwortete Schönfelder, dass der Stadtrat seine Hausaufgaben gemacht hat, es liegt nunmehr an der Umsetzung durch den OB und die Verwaltung.

Die Innenstadtentwicklung, die eine Antwort auf die zunehmenden Leerstände und die notwendige Belebung der Altstadt geben muss, soll durch ein City-Management in Angriff genommen werden. Hierbei sei eine Verzahnung dieses Amtes mit verschiedenen Stellen unerlässlich. Wir brauchen hier endlich eine deutliche Trendwende, da die Innenstadt im zunehmenden Wettbewerb mit Märkten auf der Grünen Wiese und dem Internethandel ansonsten ins Hintertreffen gerät, so Udo Schönfelder. Zur Verbesserung und Aufwertung gehören, so der Referent neben der Sauberkeit, die Möblierung und Beleuchtung sowie Events, die Menschen in die Stadt bringen. Die Rathaussanierung, die leider verzögert angegangen wird, wird etwa 16 Mio. Euro kosten, wobei mit erheblichen Zuschüssen zu rechnen ist. Das künftige Nutzungskonzept steht und wird sicherlich auch zur Aufwertung der Altstadt führen. Seine Fraktion konnte durchsetzen, dass das Tourismusbüro wieder im Magistratsbau untergebracht wird.

Udo Schönfelder ging auch auf das „Integrierte städtebauliche Konzept“, kurz ISEK genannt, ein und bezeichnete dies als den Masterplan für die weitere innerstädtische Entwicklung. Dem Stadtrat sei es gelungen, für dieses Thema die Gestaltungshoheit zurückzugewinnen. Somit konnten auch die ursprünglichen irritierenden Überlegungen der Verwaltung, die Hornschuchallee für den Verkehr zu sperren und im Garten des alten Krankenhauses eine Stadthalle zu errichten, aus der finalen und an die Regierung zu adressierenden Version gestrichen werden.

Nicht nur für seine Fraktion stehe mittelfristig das Kolpinghaus als kultureller Mittelpunkt des Oberzentrums Forchheims im Fokus. Deshalb möchte er mit der zeitnahen Durchführung eines Realisierungswettbewerbs die verschiedenen Nutzungsvarianten in diesem denkmalgeschützten Bau aufzeigen. Erfreut zeigte sich der CSU- Fraktionsvorsitzende über die kulturellen Aktivitäten, die unter Regieführung des Jungen Theaters nach dem Motto „Kulturpuls“ mit einer Vielzahl von Veranstaltungen in der Zeit vom 23.2.-11.3. im Kolpinghaus sichtbar werden. Er dankte Uli Raab und Lorenz Deutsch und den vielen Vereinen, die das Kolpinghaus Forchheim für drei Wochen zum Kulturzentrum Forchheims verwandeln, in dem der „Kulturpuls“ schlägt. Nachdem nunmehr seit über zwei Jahren fraktionsübergreifend auf die Erstellung eines Kulturentwicklungsplans hingewirkt wird, wäre es nun dringend erforderlich, dass dies initiiert und vom Kulturausschuss begleitet wird. Hierbei müssten Themen wie Ziele und Zielgruppen der Forchheimer Kulturarbeit, Akteure, Lokalitäten, Termine und Finanzierungsmöglichkeiten analysiert und durch geeignete Maßnahmen weiterentwickelt werden, so der Fraktionsvorsitzende.

Auf den Tourismus angesprochen verwies Schönfelder auf ein durchdachtes Konzept und den innovativen und aktiven Leiter Niko Cieslar. In der Aussprache mahnten die Zuhörer die nötige Umgestaltung des Paradeplatzes und den Bau weiterer Parkierungseinrichtungen im Stadtgebiet an. So könnten auf dem Landkreis-Parkplatz, auf dem früheren Blank-Gelände und auf dem Parkplatz östlich der Bahnlinie Parkdecks bzw. Parkhäuser enstehen. Eduard Nöth dankte als Vorsitzender dem Referenten für seine sachlichen Ausführungen und bat ihn das Thema Forchheimer Südumgehung nicht aus dem kommunalen Auge zu verlieren. Erst mit dem Bau der Ostspange, die im Bundesverkehrswegeplan in den vordringlichen Bedarf hochgestuft wurde, werde die Südumgehung Forchheim vollendet und zu einer spürbaren Entlastung des innerstädtischen Verkehrs und des Durchgangsverkehrs in Gosberg führen.

...

EN

Pressemeldungen Fraktion