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21.08.2018


Pressemeldungen

 

14.03.2018 - CSU-Stadtratsfraktion sagt ja zur moderateren Bebauung auf Jahn-Gelände und in Bergstraße - Beschlussempfehlung des OB erhält fraktionsübergreifend keinerlei Unterstützung


Ähnlich wie im Kersbacher Baugebiet Pointäcker Süd engagiert sich die CSU-Stadtratsfraktion auch andernorts für die Schaffung von Wohnraum durch Baulandausweisung, privatem und gewerblichen bzw. öffentlich gefördertem Geschosswohnungsbau. Hierbei sollte nach Meinung der CSU alle Stadtteile perspektivisch in etwa gleichberechtigt behandelt und sämtliche Bevölkerungsgruppierungen nach der sogenannten „Forchheimer Mischung“ berücksichtigt werden. Allerdings wird in diesem Zusammenhang deutlich kritisiert, dass die Reform des Baulandmodells seit langem auf sich warten lässt.

Wie auch in Kersbach setzten und setzen sich die Fraktionsmitglieder allerdings dafür ein, das Planungen Umwelt- und Umfeld-verträglich erfolgen, was unmittelbare Auswirkungen auf Dichtheit und Höhe angeht. Einem Maximal-Rendite-orientiertem Wunschdenken der Planer wird nicht stattgegeben.

Auf dem Gelände der Sportvereinigung Jahn Forchheim beantragen die CSU-Rätinnen und –Räte eine Reduzierung der beabsichtigten Gebäudehöhen und Vergrößeruneng von Gebäudeabständen. Neben sinnvollen Vorhaben wie Dachbegrünungen fordert die Fraktion, Auswirkungen auf das Umfeld zu analysieren, beispielsweise auch Hinsichtlich der Anforderungen von Schulplätzen für künftig dort wohnende Kinder. Selbstverständlich sind auch sämtliche Belange benachbarter Unternehmen ernst zu nehmen und zu berücksichtigen.

Auf absolutes Unverständnis traf im jüngsten Planungsausschuss das Vorhaben einer Bebauungsplanung in der Bergstraße. Nach einer ursprünglich bereits vorgelegten deutlich überdimensionierten Planung erfolgte im Anschluss die Entwicklung einer auch von der Nachbarschaft akzeptierten Kompromisslösung, die bereits seitens des Stadtrats als durchführbar beurteilt wurde.

Nun wurden vom beauftragten Planer des Eigentümers eine erneute überdimensionierte Wunschvorstellungen präsentiert, die fraktionsübergreifend keinerlei Zuspruch erhielt.
Was bersonders verwundert, ist der Umstand, dass die nun vorgelegte maßlose Planung seitens des Oberbürgermeisters gegenüber Anwohnern „als sinnvoll“ vertreten wurde und dem Stadtrat ebenso als Beschluss-Empfehlung vorgelegt wurde.

Die Stadtspitze musste allerdings nach Kenntnisnahme einer kritischen Ablehnung aller Fraktionen und Ausschussmitglieder ihre Beschluss-Empfehlung in den planungsrechtlichen Reißwolf stecken.
Erfreut und dankbar zeigten sich die in der Sitzung teilnehmenden Anwohner, dass der Stadtrat als Korrektiv dem Vorhaben einmütig die Rote Karte zeigte.

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