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21.08.2018


Pressemeldungen

 

13.03.2018 - Fragenkatalog der CSU-Stadtratsfraktion zur evtl. Durchführung einer Landesgartenschau in Forchheim



1. Frühe Bürgerbeteiligung

Die elementare Frage, die sich uns stellt, ist – Was würde der Stadt Forchheim eine Landesgartenschau, inklusive aller Eigenleistungen, kosten (siehe auch Punkt 2)?
Wie kann / soll diese, bei der jetzigen Haushaltslage und den anstehenden Investitionen (Rathaus, Schulsanierungen, Kita – Neubau, Kolpinghaus / Stadthalle ...) finanziert werden (neue Kreditaufnahme?)?
Werden die Bürger im nächsten halben Jahr an der Grundsatzfrage LGS beteiligt?
Können die Forchheimer Bürger schriftlich darüber abstimmen?
Bekommen die Bürger zu diesem Zeitpunkt die vorhandenen Informationen (ca. Kosten, welche Gebiete, Vor und Nachtteile...) transparent mitgeteilt?
Was ist angedacht, wenn die Bürger das Vorhaben LGS ablehnen?
Wann wird mit der Herstellung der Flächen begonnen?
Welche Einschränkungen gibt es in der Vorbereitungsphase und während der LGS für die Anwohner, die Einzelhändler und die gesamte Bevölkerung?
Welche möglichen „Baustellen“ haben wir zum Zeitpunkt der angedachten LGS in Forchheim (Bamberger Straße, Hornschuch-Allee, Paradeplatz ...)?

2. Welche Kosten kommen auf die Stadt insgesamt zu?

Welche und wie viele Arbeitskräfte / -zeit müssen von der Stadt Forchheim eingebracht werden (Bauamt, Grünbereich, Bauhof)?
Durch wen erfolgt die Ausschreibung an Dritte?
Wer wertet die Bewerbungen aus und vergibt die Arbeiten?
Müssen weitere Arbeitskräfte eingestellt werden? Wenn ja, wie viele und in welchen Arbeits-Bereichen?
Mit welchen Mehrkosten für Personal (neu und Überstunden!) muss gerechnet werden?
Kann die „tägliche“ Arbeit in der Vorbereitung und während der LGS von dem vorhandenen Personal der Stadtverwaltung in der gleichen Qualität und Quantität wie bisher geleistet werden? Oder ist hier mit Defiziten zu rechnen (Bauanträge, Sauberkeit in der Stadt, andere Grünflächen ...)?
Wer ist zuständig für den „Masterplan“ – Ausarbeitung und Überwachung?

3. Lage / umfassendes Gebiet der LGS

Gemäß Sitzungsvorlage ist hinsichtlich Gestaltung und Nutzung die historische Wallanlage und die Wiese entlang der Stadtmauer auf Interesse gestoßen.
Ist das Gebiet „um die Stadtmauer“ in „Stein gemeißelt, oder sind andere Gebiete vorstellbar (siehe Schreiben von Herrn S., im Jahr 2005 wurde eine Verbindung zwischen „Unterem Wiesental und dem Ochsenklavier“ angedacht – ISEK!)?
In welchem Maße wird „die Stadt“ (Bevölkerung, Stadtrat) in die Findung eines geeigneten Geländes, in die Gestaltung und Planung einbezogen und hat ein Mitspracherecht?
Sind alle benötigten Grundstücke (auch die für Parkmöglichkeiten) im Eigentum der Stadt Forchheim bzw. sind diese für die Zeitdauer der LGS verfügbar (Pacht!)?
Werden andere Gebiete z.B. Kellerwald, Sportinsel berücksichtigt und wenn ja, was ist dort angedacht (parken!)?
Wie wird das Gelände abgegrenzt (es wird ja sicher Eintritt verlangt)?
Wie wird bei den Übergangspunkten z.B. Sattlertorstraße, Bamberger Straße bei Einlass – Kontrollen verfahren? Sind hier „Bauwerke“ notwendig?
Die „historischen Wallanlagen und die Wiese“ werden im Augenblick von Familien zum Spaziergang, Erholung und von Hundebesitzern zum „Gassi“ gehen genutzt!
Welche Grünflächen in der Innenstadt stehen diesen Bürgern während der LGS zur Verfügung?
Welche Ausweichmöglichkeiten werden hier angeboten?
Ist es angedacht andere Veranstaltungsorte –Innenstadt, Kaiserpfalz, Kolpinghaus ... mit einzubeziehen?
Inwieweit wird neben der Touristik auch die Kultur während der LGS berücksichtigt?
Werden virtuelle Rundgänge als Werbung für die LGA konzipiert?

4. „Mehrgewinn“ durch die LGS in Forchheim

Bisher hatten sehr viele teilnehmende Städte durch die LGS einen Mehrgewinn bzw. eine städtische Aufwertung von einem bestimmten Gebieten (Bayreuth – Gestaltung Mainauen und Hochwasserschutz; Bamberg – Aufwertung und Bebauung Erbagelände, Kronach – Entsorgung von Bodenkontamination. Wo sieht man in Forchheim eine Aufwertung durch die LGS (unsere Parkanlagen in der Innenstadt sind ja jetzt schon in einem guten Zustand)?
Ist angedacht das "Amphiforte" als künftiges Forchheimer Freilichttheater zu bauen?
Wird ein „Mauerdurchgang“ vom ehemaligen Krankenhausgarten zum Park an der Von- Brun-Straße realisiert?
Ist ebenso ein Durchgang durch die Stadtmauer vom Saltorturm in den Park angedacht (z.B. als Rettungsweg für mögliche Veranstaltungen im Saltorturm)?

5. Besucher der LGS

Mit wie vielen LGS Besuchern wird an einem „Spitzentag“ gerechnet (Erfahrungen anderer Städte)?
Wo und wie werden die Besucher der LGS gelenkt (Beschilderung..)?
Wo werden ausreichende Parkplätze für PKWs und Busse zur Verfügung gestellt?

Ist an einen Park-Ride-Parkplatz gedacht (u.U. Verknüpfung zu Besonderheiten der Stadt, die nicht in der LGS sind – Kellerwald, Annafest besuchen)?
Gibt es Führungen durch die LGS? Wer organisiert diese?
Wer arbeitet die Zusatzprogramme (z.B. Musikveranstaltungen – siehe Bayreuth!) aus? Ist für Auf- und Abbauten verantwortlich?
An welche Events ist im Vorfeld gedacht?
Wer koordiniert, begleitet und finanziert diese zusätzlichen Events?
Neben den Zugewinnen, mit welchen Einschränkungen muss die „Innenstadt“ rechnen?
Sind die Bastionsgärten, die Bastion in der Gänze in dem Zeitraum der LGS zugänglich oder werden diese in die LGS integriert (für Bevölkerung, auch Fremdenführungen – dann nicht mehr zugänglich!)?
Wo und wie viele Sanitäre Anlagen müssen gebaut werden?
Gibt es in der LGS eine geeignete Gastronomie oder dürfen /müssen die Besucher sich in der „Innenstadt“ versorgen (ist die bisherige Kapazität ausreichend?)?
Wird die gesamte Fläche behindertengerecht, barrierefrei ausgebaut?

6. Nachhaltigkeit – Wie schaut es nach der LGS aus?

Inwieweit können „dreidimensionale“ Landschaftsarchitektur-Gestaltungen (z.B. „Pilz“ auf der Sportinsel), Brückenbauwerke (Alte Regnitzbrücke z.B. für Parkplatzsuchende, Stege über Autobahn als Zubringer ... berücksichtigt werden?
Welche und wie viele Arbeitskräfte / -zeit müssen von der Stadt Forchheim dann noch eingebracht werden für zusätzlichen Anpflanzungen und die Pflege (Bauamt, Grünbereich, Bauhof)?
Wird hierfür zusätzliches Personal benötigt bzw. muss es längerfristig eingestellt werden?
Wie beteiligt sich die Bay. LGS GmbH nach Abschluss der LGS in Forchheim (finanziell, Beratung ... )?
Gibt es auch nach der LGS Förderung, oder muss die Stadt dann für alle Kosten des Unterhalts selber aufkommen?
Wie schaut das Nutzen – Aufwand – Verhältnis aus?
Es gibt Standorte die profitieren von der LGS auch im Nachhinein, für andere ist es auch anschließend ein großes defizitäres Geschäft!
Wie schaut hier die Prognose der Verwaltung aus?
Wer kommt für diese nachfolgenden Kosten auf?

7. Referenzen bereits teilgenommener Städte in unserer Größe:

Aus welchen Gründen wurde die LGS in anderen Kommunen abgelehnt?
Welche positiven Erfahrungen machten zustimmende Kommunen?
Welche negativen Erfahrungen machten zustimmende Kommunen?

Pressemeldungen Fraktion