Home | Impressum
| Datenschutzerklärung
25.08.2019


Pressemeldungen

 

14.01.2019 - CSU-Neujahrempfang mit Volker Heißmann voller Erfolg – Wichtigkeit der Kultur herausgestellt


CSU-Neujahrempfang mit Volker Heißmann voller Erfolg – Wichtigkeit der Kultur herausgestellt

Im mit 200 Gästen voll besetzten Saal des Pfarrgemeindesaals Verklärung Christi begrüßte der Fraktionsvorsitzende Udo Schönfelder als Redner des CSU-Neujahrsempfanges den Theaterdirektor der Comödie Fürth, Volker Heißmann.

Einleitend stellte Schönfelder die Wichtigkeit der Kultur heraus, deren Weiterentwicklung seitens der CSU auf kommunaler Ebene deutlich vorangetrieben werde. So stand und steht die CSU beispielsweise für die Aufrechterhaltung des Förderprogramms JeKi (Jedem Kind ein Instrument), eine wirkungsvolle und vor allem auch unbürokratische städtische Bezuschussung ehrenamtlicher Strukturen, die Unterstützung von Kultur und Brauchtum in allen Stadtteilen oder für die Schaffung eines Kulturzentrums Kolpinghaus.

„Beim letztgenannten Vorhaben mussten - und müssen möglicherweise auch künftig - Hürden überwunden und zahlreiche in den Weg gelegte Steine beseitigt werden.“, so Schönfelder. Dieser dankte für sein Durchhaltevermögen dem Kolpinghausverein aber auch dem Jungen Theater sowie allen Mitwirkenden der Offensive „Kulturpuls“, die sehr eindrucksvoll bewiesen haben, dass das Kolpinghaus für vielfältige kulturelle Veranstaltungen sehr geeignet ist. Bei baulichen Gestaltungsmöglichkeiten könne das Berolzheimerianum, besser bekannt als Comödie Fürth, Vorbild sein, unter anderem hinsichtlich einer Galerie oder technischer und gastronomischer Aspekte.

Volker Heißmann begeisterte sämtliche Zuhörer, sei es durch spitze Anekdoten aber auch hinsichtlich seines spezifischen Kenntnisstandes über die Forchheimer Kulturszene.

Der Entertainer, Sänger, Redner und Schauspieler in den Sparten Comedy, Operette und Musical, der auch in der Münchner Olympiahalle oder in der Alten Oper Frankfurt volle Häuer garantiert, stellte heraus, dass gerade auch in Städten von der Größe Forchheims die Kultur unbedingt zu unterstützen sei. Gerade in jetzigen Zeiten, wo es volle Kassen und erhebliche Zuschüsse gibt, auch durch mutige Investitionen.

Heißmann, der auch über den Bayerischen Dialektpreis, den Bayerischen Verdienstorden oder als Botschafter für das Kulturerbe Bayerns ausgezeichnet wurde, machte in humorvoller aber auch akzentuiert deutlichen Art klar, dass es wichtig sei, herauszustellen, wo man herkomme, auch wenn Fürth oder auch Forchheim weniger bekannt seien als Nürnberg oder Bamberg; aber gerade deswegen wäre dies wichtig.

Er erklärte sich ausdrücklich bereit, das Vorhaben zu unterstützen, aus dem Forchheimer Kolpinghaus ein Kulturzentrum zu entwickeln. Auch durch künftige weitere gegenseitige Besuche und Fachgespräch und das Berolzheimerianum als Vorbild nehmend. „Solche Spielstätten sollten allerdings als Betreiber möglichst Theaterverantwortliche haben, nicht städtische Mitarbeiter“, so Heißmann.
Es gelte ein Theater nicht nur zu managen, sondern mittel „einer Seele sich kümmernder Kulturakteure zu bespielen zu lassen“.

Abschließend dankte der frisch gewählte Bezirksrat Dr. Ulrich Schürr dem Referenten für seinen beeindruckenden Beitrag.
Er betonte, den auch aus seiner Sicht wichtigen Stellenwert der örtlichen Kulturpolitik.
"Kultur braucht Förderer und Unterstützer. Sie braucht Raum und Platz, wo sie stattfinden kann".
Die CSU werde sich dafür einsetzen und vor Ort stark machen.
Schürr dankte der Frauen-Union und der Jungen Union für die logistische Unterstützung und leitete über zu einem lockeren Meinungs- und Gedankenaustausch.


Pressemeldungen Fraktion