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20.10.2019


Pressemeldungen

 

16.09.2019 - Stadtrat auf Stadtrad – CSU-Fraktion auch heuer wieder bei rollender Sitzung mit dem ADFC aktiv, Schwachstellen analysiert und Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt.


Auf Initiative ihres Vorsitzenden und Oberbürgermeister-Kandidaten Udo Schönfelder fuhren Mitglieder der CSU-Stadtratsfraktion auch heuer mit Frank Wessel, dem Vorsitzenden des Forchheimer ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub), neuralgische Stellen des Forchheimer Radwegenetzes ab. Zweck des Vorhabens war wiederum darauf hinzuwirken, dass die Akzeptanz des Fahrradfahren als umweltbewusste und auch kostengünstige Fortbewegung, gerade bei Nahdistanzen, konsequent gefördert wird.

Auch wenn die ein oder andere problematische Gegebenheit, die bereits im Vorjahr festgestellt wurde, mittlerweile behoben war, musste man aktuelle Verbesserungspotentiale auf dem eigenen Drahtesel erfahren.
Hierbei wurden unter anderem folgende Feststellungen getroffen:

Wenn Radwege enden, sollten diese nicht einfach schmaler werden und „im Nirvana enden“, sondern mit einer gewissen Mindestbreite ins Straßennetz einmünden, dies erhöhe die Wahrnehmbarkeit der Radfahrer aus Perspektive von Autofahrern recht deutlich.
Bei Unterführungen, beispielsweise zwischen den beiden Forchheimer Friedhöfen, könne die Verbesserung der Sicherheit durch Anbringung von Spiegeln und Fahrbahnmarkierungen, beispielsweise sog. „Haifischzähen“ verbessert werden.
An kritischen Stellen, z.B. beim Radweg an der Süd-West-Seite des „Central-Kaufs“, Einmündung Regnitzstraße, wäre die Fortführung einer roten Fahrbahnmarkierung sinnvoll, damit PKW-Fahrer eindeutig erkennen, dass es dort einen Radweg gibt.
Die ein oder andere Einbahn-Straße, z.B. die Stillstraße in Burk, könnte für Radfahrer nach Möglichkeit für eine beidseitige Befahrung zugelassen werden.
Der Belag der Milka-Brücke müsste instandgesetzt werden, hier ragen zunehmend Köpfe von Schrauben aus dem Holz, was zum Sicherheitsrisiko wird.

Weiterhin sollte die Taktung einiger Ampelschaltungen verbessert werden, dies gilt selbstverständlich auch aus Sicht des Autofahrers – und es muss verstärkt darauf geachtet werden, dass Querungshilfen bzw. Verkehrsinseln so geplant und gebaut werden, dass auch mehrere Radfahrer, ggf. auch mit Anhänger, darauf während der Wartephase in Sicherheit stehen können. An neuralgischen Kreuzungen wäre auch die Realisierung privilegierter Aufstellflächen für Radfahrer in Erwägung zu ziehen, dies verbessere vor allem bei deren Geradeausfahrt die Sicherheit bei rechtsabbiegenden Autofahrern.
Weiterhin kann nach Meinung der Teilnehmer die Innenstadt auch besser mit dem Fahrrad erschlossen werden, Forchheim benötigt allgemein mehr Abstellplätze und zunehmend auch Ladestationen für E-Bikes, dies gelte ausdrücklich auch für beide Seiten des Forchheimer Hauptbahnhofes.
Andiskutiert wurde auch ein kommunales Förderprogramm für Lasten-E-Bikes oder E-Bikes mit Anhängern.


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