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13.11.2019


Pressemeldungen

 

30.10.2019 - Antrag „Lebendige Innenstadt“


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hiermit beantragen wir auf Grundlage aktueller Entwicklungen und persönlicher Gespräche, u.a. mit Vorstandsmitgliedern von HeimFOrteil, denen wir für ihre Unterstützung und ehrenamtliche Grundlagenarbeit herzlich danken, folgende Maßnahmen, die auch für die Haushaltsplanung 2020 zu berücksichtigen sind.

Wir bitten um Weiterleitung des Antrages auch an unsere Citymanagerin Frau Elena Büttner, die nach unserer Auffassung innerhalb ihres Verantwortungsbereiches hervorragend unterwegs ist.

1. Schöne Innenstadt

Adventszeit:

Die bisherige Weihnachtsbeleuchtung im Bereich Bamberger- und Hauptstraße ist bis Weihnachten 2020 zu erneuern. Hierbei ist auf Attraktivität und Energieeinsparung zu achten.

Auch für die angebundenen Straßen, z.B. Apothekenstraße, Hornschuchallee… sollte dies erfolgen.

Hier sollten auch, wie ganzjährig am Marktplatz, Beleuchtungen mit Straßenbezeichnungen im Eingangsbereich installiert werden.

Die an Fassaden aufgestellten Christbäume sollten einen würdigen Eindruck hinterlassen.

Beleuchtung und Illumination:

Die Infrastruktur (Anschlüsse, Halterungen…) für die o.g. Beleuchtungen sollte so gestaltet sein, dass auch unterjährig, z.B. bei Straßenfesten, attraktive und funktionale Lichtinstallationen möglich sind.

Darüber hinaus ist auf Grundlage unserer bisherigen Antragstellung mittelfristig die Beleuchtung historischer Bauwerke oder auch weiterer Objekte zur Herausstellung derer Attraktivität und ggf. auch zur Verbesserung der Sicherheit (Stadtpark) sicherzustellen.

Aufenthaltsqualität:

Bei der unter Federführung der GWS stattfindenden Weiterentwicklung der „Innenstadtmöblierung“ (Bänke, Pflanztröge, Fahrradständer, Abfallbehälter…) ist hinsichtlich Auswahl und Standorten künftig HeimFOrteil einzubeziehen.

In der Innenstadt sind zwecks Optik, Mikroklima bzw. Schatten mehr Bäume zu pflanzen, soweit nicht anders möglich ggf. auch in größeren Pflanztrögen.

Beim „Bächla“ sollte mittelfristig die Installation eines Wasserspielbereiches für Kinder entwickelt werden, der Vorschlag des Abschrägens der oberen Kanten ist zu prüfen.

Es ist verstärkt auf Sauberkeit zu achten, nicht nur aber insbesondere in der historischen Altstadt.


2. Leerstandsmanagement

Wir benötigen endlich und wie mehrfach gefordert, eine ganzheitliche Bestandsaufnahme und Analyse von Leerständen.

Die mittelfristige Weiterentwicklung sollte auf Grundlage eines „strategischen Leerstandsmanagements“ erfolgen.

Bei der Suche nach Händlern, die unseren Branchenmix sinnvoll optimieren würden, sollten auch über unsere Wirtschaftsförderung bzw. das Stadtmarketing innovative Wege gegangen werden (Internet, Social Media, Radiowerbung).

Start-ups sind nach Möglichkeit durch Förderprogramme zu unterstützen, hierbei könnte auch die Wirtschaftsförderung des Landkreises durch ihre Existenzgründungsberatung helfen.

Geeignete Leerstände könnten als kurzfristige Maßnahme verstärkt als pop up store verwendet werden, dies nach Möglichkeit für außerhalb der Innenstadt gelegene Forchheimer Firmen.


3. Verkehr und Digitalisierung

Zwingend sicherzustellen ist auch künftig eine gute Erreichbarkeit der Innenstadt für den motorisierten Individualverkehr!

Das Parkleitsystem ist zwecks „Finden des Parkhauses Kronengarten“ zu verbessern, soweit sinnvoll auch kurzfristig, bereits vor Fertigstellung des Verkehrskonzeptes.

Das Handyparken ist weiterzuentwickeln.

Bei der Koordination von Baustellen ist grundsätzlich auf die Sicherstellung einer ausreichenden Durchlässigkeit zu achten, auch und insbesondere in der Innenstadt. Neben verfügbaren Parkplätzen sollte auch sehr zeitnah auf Baustellen bzw. Umleitungen in digitaler Form hingewiesen werden.

Über Internetseiten wie www.forchheim-erleben.de sollte die Geschäftswelt der Innenstadt (Handel, Gastronomie, Dienstleistung…) platziert werden. Anzustreben wäre eine möglichst zahlreiche Beteiligung aller Akteure.

Neben schnellem Internet ist auch die Verfügbarkeit von W-Lan gerade auch in der Innenstadt mit fachlicher Unterstützung unserer Stadtwerke sicherzustellen.


4. Stellenplan und Organisation:

Die Stabstelle hat sich bewährt, diese benötigt weitere unmittelbare personelle Unterstützung.

Wir schlagen vor, wichtige relevante Schnittstellen zu institutionalisieren und etwa dreimal jährlich (sowie situativ) Koordinierungsrunden zu organisieren; diese mit den Verantwortlichen der drei städtischen Aufgabenfeldern Citymanagement, Kultur und Tourismus. Bei diesen Koordinierungsrunden ist der Vorstand von HeimFOrteil einzubeziehen.

Wir bitten zu untersuchen, welchen Vorteil bzw. welche Folgen es brächte, wenn eine zentrale Stelle sämtliche städtischen Veranstaltungen organisiert, auch in ordnungsrechtlicher Hinsicht als Sicherheitsbehörde.

Das Citymanagement ist auch durch Netzwerke mit vergleichbaren Städten oder in der Region (Wirtschaftsregion Bamberg Forchheim, Europäische Metropolregion Nürnberg) zu stärken.


Mit freundlichem Gruß


Udo Schönfelder
CSU-Fraktionsvorsitzender

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