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25.07.2017


Pressemeldungen

 

19.11.2007 - Antrag zur Jugend- und Seniorenförderung


CSU-Stadtratsfraktion
Udo Schönfelder, stv. Vorsitzender

Stadt Forchheim
Herrn
Oberbürgermeister
Franz Stumpf

Forchheim, 19.11.07

Antrag zur Jugend- und Seniorenförderung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

zur Unterstützung der Jugend- und Seniorenförderung beantragt die CSU nach entsprechender Erörterung zusammen mit ihren Arbeitskreisverantwortlichen und Vertretern der Jugend- bzw. Seniorenarbeit die Umsetzung folgender Anliegen:

Jugendförderung

* Unterstützung der Jugend geeignete Räumlichkeiten zur Durchführung von Veranstaltungen nutzen zu können. Teilweise mussten Veranstaltungen z. B. von Schülern aus Kostengründen in anderen Gemeinden durchgeführt werden. Die finanziellen Rahmenbedingungen müssen jugendfreundlich konzipiert sein, Raummieten und Gebühren sollten speziell für Jugendveranstaltungen vergünstigt werden.
* Konkret geprüft werden sollte die Zurverfügungstellung der ehem. Weber- und Ott-Halle, die früher u.a. während des Annafestes zur Annanacht genutzt werden konnte. Nachdem der Zuspruch groß war, sollte geprüft werden, unter welchen Voraussetzungen eine stärkere Nutzung der Halle für die Jugend möglich ist.
* Die Rahmenbedingungen zur Ausrichtung von Jugendfußballturnieren – insbesondere im Hallenbereich – sind gut, können aber noch verbessert werden. Die Sauberkeit in den Sporthallen und in den dortigen Sanitäranlagen lässt viel zu wünschen übrig; hier ist Handlungsbedarf gegeben. Gerade vor dem Hintergrund der Hallenbenutzungsgebühren ist eine Verbesserung vor allem bei den Landkreis-Turnhallen erforderlich. Die Stadt wird gebeten, dies dem Landratsamt deutlich zu machen.
* Angestrebt wird eine für Vereine und Organisationen möglichst kostengünstige Zurverfügungstellung von Sporthallen und Sportplätzen. Dies gilt auch für Räumlichkeiten zur Jugendarbeit der Vereine im Kultur- und Sozialbereich.
* Die Mobilitätsanforderungen Jugendlicher sind stärker zu berücksichtigen; Originalton: „Es ist leichter von Forchheim nach Erlangen zu kommen, als von Reuth nach Burk.“ – dem ist entgegenzuwirken.
* Die Sauberkeit auf den Spielplätzen ist sicherzustellen. Dem Vandalismus – insbesondere Scherben - ist stärker entgegenzuwirken. Geprüft werden soll hierbei auch das Modell der „Spielplatzpatenschaft“ (s. unten).
* Zum Erfahrungsaustausch soll es verstärkt regelmäßige Treffen zwischen Kommune und Vertreter der offenen und vereinsgetragenen Jugendarbeit sowie den SchülernsprecherInnen geben.

Seniorenförderung

* Stärkere und konsequente Einbeziehung des Seniorenbeirates bei relevanten Themen.
* Vernetzung mit Jugend und jungen Familien; Beispiele: Vorleseaktionen, Nachmittagsbetreuung, Leihoma-Börse oder Spielplatzpatenschaft: Um den Bedürfnissen von Kindern gerecht zu werden, benötigt ein Spielplatz nicht nur Spielgeräte und Anlagen, sondern auch Menschen. Menschen, die Ansprechpartner für Kinder sind und die dafür sorgen, dass das Spiel der Kinder nicht durch evtl. defekte Spielgeräte, verunreinigte Anlagen oder missbräuchliche Nutzung der Anlagen eingeschränkt wird. Hierfür sind ältere Mitbürgerinnen grundsätzlich sehr gut geeignet. Spielplatzpaten können hier einen Beitrag zur Übernahme von Verantwortung für den öffentlichen Raum leisten und den Gemeinsinn innerhalb der jeweiligen Stadtteile stärken. Als Spielplatzpatin oder Spielplatzpate können Forchheimer Bürgerinnen und Bürger, ggf. auch zusammen mit Schulen, Vereinen, Kindergärten und Firmen dazu beitragen, dass die Spielplätze zu einem lebendigen Treffpunkt für Kinder und Erwachsene werden.
* Förderung des Seniorensports der Vereine und Verbände
* Bürgerbüro als zentrale Anlaufstelle im Rathaus
* Lift oder Aufstieghilfe im Rathaus für Zugang zu Veranstaltungen im historischen Rathaussaal
* Sicherstellung, dass Gehbehinderte in der Hauptstrasse möglichst unbeeinträchtigt Wege im Bereich des fußgängerfreundlichen Pflasters nutzen können
* Sicherstellung von Sauberkeit und Sicherheit.
* Die Förderung der Forchheimer Seniorenclubs muss denen der Sportförderung angepasst werden.

Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob im neu zu wählenden Stadtrat zur gezielten Bearbeitung sozialer Themen ein eigener Ausschuss für die Belange von insbesondere Kindern, Jugendlichen, Familien und Alleinerziehenden, Senioren und Integration eingerichtet werden sollte.

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