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25.07.2017


Pressemeldungen

 

10.07.2008 - Pressebericht CSU-Stadtratsfraktion


Die Bevölkerungsentwicklung innerhalb der Großen Kreisstadt Forchheim, die Schulstandorte Reuth und Kersbach sowie die Entwicklung des alten Krankenhausgeländes waren Schwerpunkte der jüngsten Sitzung der CSU-Stadtratsfraktion.

Einleitend erläuterte Fraktionsvorsitzender Udo Schönfelder aktuelle Entwicklungs- und Prognosedaten: Gab es bei Nachbargemeinden innerhalb der letzten drei Jahrzehnte Zuwächse von teilweise über 40 % stagnierte die Bevölkerungsentwicklung innerhalb der Stadt, die im Jahr 1995 31.047 und im Jahr 2005 nur noch 30.457 Einwohner hatte. Aktuelle Prognosen lassen - sofern nicht gegengesteuert werde - einen weiteren Rückgang der Bevölkerung befürchten (29.701 Bürger im Jahre 2020). Demzufolge ist sich die CSU-Stadtratsfraktion einig, dass gehandelt werden müsse: Es gelte einen weiteren Wegzug Forchheimer Bürgerinnen und Bürger zu verhindern und ein qualifiziertes Wachstum zu unterstützen – auch gegen den Widerstand entwicklungsbremsender Stimmen aus SPD und der Forchheimer Grünen. Es gelte nun, so auch OB Franz Stumpf, in verschiedenen Stadtteilen mutig Flächen für verschiedene Bevölkerungsschichten auszuweisen. Zusätzlich müsse auch die Werbetrommel gerührt werden, um auf die Attraktivität der Stadt und ihrer infrastrukturellen Stärken hinzuweisen.

Die Schulstandorte Reuth und Kersbach bleiben gesichert, entsprechende Aussagen des CSU-Wahlprogrammes („kurze Wege für kurze Beine“) werden in die Tat umgesetzt. Nach diversen Gesprächen mit Elternvertretern und Lehrern insbesondere mit den Stadträten Liselotte Schmitt und Thomas Schuster werden in den kommenden Wochen für den Schulstandort Reuth Detailplanungen entwickelt und noch vor der Sommerpause den Eltern vorgestellt. In Kersbach gilt es hinsichtlich der Trägerschaft noch Grundsatzentscheidungen abzuwarten, anschließend werde man zeitnah eine kindergerechte Raumplanung entwickeln, so Mathilde Hartmann, Holger Lehnard und Diemtar Schneider.

Nach der Vorstellung aktueller Entwicklungsmöglichkeiten des alten Krankenhausgeländes unterstrichen die Fraktionsvorstandsmitglieder Thomas Werner und Stefan Schick die beiden wesentlichen Zielsetzungen: Rücksichtnahme auf das historische Umfeld und Frequenzsteigerung für die Innenstadt. Neben anderen Varianten stießen vor allem eine „Hotellösung mit Bücherei und Tagungsmöglichkeit“ oder „Wohnen in der Innenstadt“ auf besondere Sympathie der Christsozialen.

Schließlich forderte die CSU-Stadtratsfratkion, baldmöglich einen aktuellen Bericht zur Hochwasserschutzsituation zu geben und - ein Jahr nach dem letzten Schadenereignis - geeignete Schutzmaßnahmen baldmöglich zu realisieren.

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