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18.11.2017


Pressemeldungen

 

20.11.2008 - Entwicklung des alten Krankenhausgeländes


Entwicklung des alten Krankenhausgeländes
Positionierung der CSU-Stadtratsfraktion, Stand 20.11.08

Hinsichtlich qualifizierter und engagierter Vorbereitung Dank an
Heimatpfleger Dr. Schürr
sowie Baudirektor Bock , Bauamtsleiter Zedler, Liegenschaftsamtsleiter Fink
und alle beteiligten Planungsbüros und Gutachter

Zielsetzungen der CSU-Stadtratsfraktion:
zwei primäre Zielsetzungen, die im ersten Anschein im Widerspruch stehen, bei genauerer Betrachtung und bei sorgfältiger Projektentwicklung sich allerdings gegenseitig unterstützen:
o Berücksichtigung des historischen Umfeldes (Wiesent, alte Stadtmauer, Bastion, Parkanlage und Natur) – in der Art, dass relevantes Konzept seitens unseres Heimatpflegers Dr. Franz Schürr gebilligt und seitens der Regierung entsprechend akzeptiert wird (Hinweis: Erhalt des Schwesternwohnheimes ist diesbezüglich problematisch und sehr bedenklich!).
o Belebung der Innenstadt (Kaufkraftbindung) und somit auch Aufwertung der Innenstadt incl. Bamberger Straße; dies kann insbesondere durch die Platzierung der städtischen Bücherei oder durch passende Geschäfte auf dem dortigen Gelände unterstützt werden. So wichtig uns Betroffene und deren Belange sind, halten wir deshalb den Vorschlag, diesen Standort für eine Einrichtung für Demenzkranke zu verwenden für ungeeignet.
Nachgeordnete Zielsetzung
o Höhe des Verkaufserlöses
Weitere relevante Aspekte:
Qualität der Projektierung und Realisierung
Nutzungsart
Anzahl der Wohnungen
Qualität der Wohnungen
Vermarktbarkeit
Stellplatzgestaltung
Belange des Katharinenspitals
Fördermittel

Rückblick:
2001 IPH
Focus: Handel
Fazit: kein befriedigendes Ergebnis!
2003 GIS
Focus: Handel u.a.
Fazit: kein befriedigendes Ergebnis!
25.07.06
nach Analyse diverser möglicher Träger und als Empfehlung des gemeinsam tagenden Finanzausschusses sowie Planungsausschusses: Präferenz erhielt letztendlich P+P; Weichenstellung war vollzogen.
allerdings:
2006/2007
Vorlage weiterer Varianten, u. a. Hotel

Aktuelle Beurteilung:
Wir wollen eine zeitnahe Weiterentwicklung - nach sieben Jahren Planung und zwei Jahren Leerstand!
Das Gebäude wirkt mit seiner derzeitigen Baumasse seit Jahrzehnten als städtebaulicher Misstand
und der seit über zwei Jahren dauernde Leerstand ist Ursache für eine deutlich erkennbare problematische und baldmöglichst in eine positive Richtung umzuwandelnde Negativentwicklung:
- Gebäude machte Schlagzeilen hinsichtlich dortigem Vandalismus
- Umfeld leidet: Leerstände in Bamberger Str. und Hornschuchallee sowie auch Situation im Parkhaus stehen durchaus im Zusammenhang
Eine zeitnahe Weiterentwicklung des Objektes ist deshalb sinnvoll und erforderlich.
Nach vielen Jahren der Planung ist heute eine weichenstellende Grundsatzentscheidung zu treffen und ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, Gruppierungen und Fraktionen, die diese Sichtweise teilen.
Hinweis für andere Koll.: Eine Rückversetzung in die Stunde Null durch einen städtebaulichen Wettbewerb würde uns
- um Jahre zurückwerfen,
- die Negativentwicklung im Umfeld beschleunigen
- und letztendlich mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu keinen neuen Erkenntnissen führen.
Insoweit bitte ich diese, sich dem Vorschlag anzuschließen:
Wir anerkennen ausdrücklich – und danken hierfür ausdrücklich - , dass seitens der Planer auch innerhalb der letzten beiden Jahre die seitens der Heimatpflege und darüber hinaus geforderten Rückbau- und Anpassungsmaßnahmen beachtet wurden und somit unserem kulturellen und ökologischen Erbe ins durchaus sensibler Weise Rechnung getragen wurde.
Anzustreben ist, dass möglichst viele heimische Firmen bei den anstehenden Baumaßnahmen berücksichtigt werden!
Unter der Voraussetzung, dass gewisse Kurskorrekturen noch möglich sind:
Grundsatzentscheidung, auf Basis des Konzeptes von XXX fortzufahren.

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